05.06. - 05.07.2020 einsehbar durch das Schaufenster
Brigittastraße 9 in Essen
Brehmstraße 41 in Düsseldorf

Verlängert bis zum 12. Juli im Rahmen der Rü-Art!
Öffnungszeiten
Termine nach Vereinbarung per E-Mail

Künst­ler­ge­spräch in Form eines Vide­os ver­füg­bar auf unse­rem neu­en You­Tube-Kanal.

Bet­ti­na Sell­manns Acryl­bil­der sind zunächst gegen­stands­los. Auf wei­ßem Grund sind
unter­schied­li­che Sor­ten von Pin­sel­stri­chen zu beob­ach­ten: sie scheint sehr brei­te zu
besit­zen, die äußerst kon­trol­liert mit Far­be, in ver­schie­de­nen Gra­den ihrer
Ver­dün­nung, getränkt wor­den sind, um dann eben­so bewusst über die Lein­wand
geführt wor­den zu sein.

In Julia Jan­sens Bil­dern sind die Pin­sel­stri­che meist unkennt­lich gemacht. Sie füllt die
gesam­te Bild­flä­che mit einer geschlos­se­nen Farb­schicht aus, durch die teil­wei­se der
pin­ke Mal­grund durch­schim­mert. Man­che dar­ge­stell­ten Bild­ele­men­te wer­den von ihr
bewusst mit einer Pin­sel­be­we­gung ver­schränkt. Male­rei hat, ähn­lich wie Tanz, unter
den Küns­ten ein her­vor­ge­ho­be­nes Ver­füh­rungs­po­ten­ti­al, da es mit dem Betrach­ter
unmit­tel­bar sinn­lich in Kon­takt tritt. Eine freie Kunst ist zweck­frei und daher luxu­ri­ös
im eigent­li­chen Sinn.

Aus­stel­lung in Düs­sel­dorf geför­dert durch