10.03. bis 07.04.
Aufsichtszeiten: jeden Donnerstag 17-19 Uhr
Die Arbeit in a Room between ist eine räumliche Installation, deren Einzelteile gleichzeitig als Zeichnung und als Objekt wirken. Die Installation kann aus der Nähe sowie der Ferne betrachtet werden und erscheint in beiden Fällen auf sehr unterschiedliche Weise. Von außen werden die einzelnen Elemente auf ihre Grundformen reduziert: einfache Linien und geometrische Formen.
Diese Formen und Linien treten in einen direkten Dialog mit dem Raum selbst und seinen architektonischen Besonderheiten, wie zum Beispiel der großen Fensterfront.
Die Fensterrahmen erinnern — besonders abends wenn der Raum von innen beleuchtet wird — an kräftige dunkle Linien, die Teil dieser Zeichnung werden: eine Zeichnung, die sich je nach Tageszeit und damit verbundener Lichtsituation verändert. Auf diese Weise wird die mehr oder weniger „statische“ Installation belebt und befindet sich in einem konstantem Wandel.
Beim Betreten der Installation wird deutlich, dass die einzelnen Elemente mehr sind als bloße Linien im Raum. Jeder Teil besitzt eine eigene Struktur, durch die die räumlichen Linien zu subtilen Objekten werden. Diese Objekte vermitteln Ruhe und zugleich eine gewisse Fragilität, die den Charakter der Ausstellung prägen. Aus der Nähe scheinen die Objekte den Raum zu berechnen oder zu vermessen. Dadurch wird der Raum zum einen verengt und gleichzeitig intimer.
Der Titel in a Room between bezieht sich auf genau diese Momente. Die Arbeit selber ist etwas „dazwischen“: zwischen Zeichnung und Objekt, zwischen Statik und Veränderung, zwischen Innen und Außen. Indem der ganze Raum Teil dieser räumlichen Zeichnung wird, kann sich die betrachtende Person zwischen den verschiedenen Ebenen bewegen. Bestimmte Aspekte werden bewusst offen gelassen; der Titel lässt sich sowohl mit „in einem Raum dazwischen“ als auch mit „in einem Raum zwischen […]“ übersetzen. Die zweite Variante lädt dazu ein, darüber nachzudenken, zwischen welchen Dingen sich der Raum befindet. Sind es die verschiedenen Ebenen der Zeichnung oder etwas grundsätzlicheres? Manche Elemente sind möglicherweise nicht das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen.