Tues­day, 24/09/2019 at 7 pm
Bau­Schau Düs­sel­dorf, Bir­ken­stra­ße 61

Sin­ce 2017 Jae Pil Eun has built up machi­nes whe­re images are pro­du­ced, dis­tri­bu­t­ed and assem­bled. He has brought drawings which he drew while watching movies. The­se images are frag­men­ted by moment, action or sub­ject and they are intro­du­ced in the per­for­mance with papers, stret­ched foil, or pro­jec­ted light on the skin. When the machi­ne is ope­ra­ting in the per­for­mance an audi­ence can find sto­ries given with con­cre­te nar­ra­ti­ve or fai­led one.

In the exhi­bi­ti­on ‘Riding a Swing’, he brought a bunch of drawings from swing riding sce­nes of ‘Balt­ha­zar’ film direc­ted by Robert Bres­son. Along with swee­the­art child­hood, two main figu­res ride a swing cros­sing the screen and being appeared and disap­peared. To make a time­li­ne in the per­for­mance Jae Pil Eun built black grids for images and tur­ning the sin­gle pages into a line­al film, who­se frames form a clear time­li­ne in sequence left to the right, top to the bot­tom. Now he simu­la­tes the nar­ra­ti­ve per­for­mance with this visu­al device.

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Jae Pil Eun lässt sich beim Zeich­nen von Fil­men inspi­rie­ren und fin­det so die Moti­ve sei­ner Arbei­ten. In sei­ner Per­for­mance „Riding a Swing“ ver­ar­bei­tet er Ein­drü­cke aus dem Film „Balt­ha­zar“ von Robert Bres­son, der Prot­ago­nist schwelgt dar­in in Erin­ne­rung an sei­ne Sandkastenliebe.

Heu­te wird Jae Pil Eun im Künst­ler­ge­spräch sei­ne Aus­stel­lung „Riding a Swing“ und den Pro­zess sei­ner künst­le­ri­schen Pra­xis dis­ku­tie­ren. Er stellt sei­nen Zei­chen­tisch vor, an dem er die Sze­nen des Films mit­bringt und eine Figur dar­stellt, die ihn zu einer Per­for­mance inspi­riert. Um beweg­te Bil­der vom Moni­tor zu zeich­nen, mach­te er eine trans­pa­ren­te Folie mit Stretch­fo­lie. Die­ser Film hat eine kla­re Zeit­leis­te, von links nach rechts oder von oben nach unten.

Neben der Ein­füh­rung in den künst­le­ri­schen Pro­zess wird er drei ver­schie­de­ne Cha­rak­te­re vor­stel­len, die ihn zu Zeich­nun­gen und Per­for­man­ces inspi­rier­ten. Er brach­te meh­re­re Zeich­nun­gen und per­for­ma­ti­ve Werk­zeu­ge mit, um dem Publi­kum die phy­si­sche Erfah­rung von fik­ti­ven Figu­ren zu vermitteln.